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Bernard de Nonancourt
Vorsitzender des Aufsichtsrats
Bernard de Nonancourt setzte sich lebenslang aktiv für den Champagner ein. Seit seiner Kindheit lebt, kämpft und arbeitet er unermüdlich in diesem Universum. Dieser willensstarke und entschlossene, von einem starken Teamgeist animierte Unternehmer hat sein Können mit der Kreation einer besonderen Marke bewiesen, die sich von Rang 100, auf dem sie 1949 noch lag, auf den 4. Platz vorgearbeitet hat.
Marie-Louise Lanson de Nonancourt, die Mutter Bernards, erwarb 1938 ein kleines Champagnergut, dessen Potenzial noch in tiefstem Schlaf versunken war. Maurice, der ältere Bruder Bernards, sollte die Leitung des jungen Betriebs übernehmen. Leider starb er in einem Konzentrationslager während des Zweiten Weltkriegs. Beide Brüder waren Mitglieder der französischen Widerstandsbewegung und die Erlebnisse und Erfahrungen Bernards werden in dem Buch „Le Vin et la Guerre“ (Wein & Krieg) von Don und Petie Kladstrup geschildert.
Bernard de Nonancourt absolvierte sein Studium auf der Hochschule für Wirtschaft in Reims und erlernte dann das Handwerk von der Pike auf. Dem Wunsch seiner Mutter folgend, verrichtete er zuerst die verschiedenen Berufe der Champagnerherstellung, bevor er die Leitung der Firma übernimmt. So arbeitete er in Weinberg und Keller, war Angestellter in der Verwaltung und schließlich Vertriebsattaché. Bernard de Nonancourt ist einer der selten gewordenen Geschäftsführer, die alle Posten ihrer Mitarbeiter aus eigener Erfahrung kennen.
Nach mehreren Jahren in verschiedenen Firmen, darunter Champagne Lanson, der damals im Besitz seiner Familie war, übernimmt er 1949 die Leitung von Laurent-Perrier. Unter seiner Stabführung erlebt das Haus einen blitzartigen Aufstieg; dabei spielte er in 2 wichtigen Bereichen ein große Rolle: die Beziehungen zu den Weinbauern und die Beziehungen zu der internationalen Kundschaft.
In seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Aufsichtsrats von Champagne Laurent-Perrier, überwacht Bernard de Nonancourt die globale Unternehmensstrategie. Er ist des Weiteren in mehreren Gruppen und Institutionen der Geschäftswelt vertreten.
Seit dem Eintritt von Maurice de Kervénoaël im Juli 2005, ist Bernard de Nonancourt Ehrenpräsident des Aufsichtsrates. Seine Nachfolge ist durch seine beiden Töchter Alexandra und Stéphanie gesichert, die eines Tages die Zukunft des Haus Laurent-Perrier in die Hände nehmen werden.


Alexandra Pereyre de Nonancourt und Stéphanie Meneux de Nonancourt
Die Zukunft von Laurent-Perrier liegt in den Händen der beiden Töchter von Bernard de Nonancourt: Alexandra und Stéphanie.
In Tours-sur-Marne, der Wiege von Champagne Laurent-Perrier, aufgewachsen, leben sie seit ihrer Kindheit in der Welt des Champagners.
Bevor sie in den elterlichen Betrieb eintreten, erwerben beide Berufserfahrung außer Haus. Heute sind sie im Vorstand vertreten, sind Mitglieder des Markenimage-Komitees und bilden, an der Seite des Vaters, die Gruppe der Hauptaktionäre.
Alexandra, diplomierte Innenarchitektin, absolviert zunächst ein Praktikum in einer führenden Pariser Parfumfirma und ist dann von 1985 bis 1990 als künstlerische Beraterin in der Parfumfirma Paco Rabanne tätig.
Ihr Vater betraut sie dann mit der Gestaltung der Verkaufshilfen für die Firma. Gleichzeitig mit einer Marketing-Ausbildung, erwirbt sie 1990 ihre erste Berufserfahrung im Ausland bei Laurent-Perrier UK.
Nach Frankreich zurückgekehrt, übernimmt sie 1992 die Verantwortung für das Markenimage des Hauses Laurent-Perrier, ein Posten, den sie seit nunmehr 13 Jahren bekleidet.
Stéphanie absolviert zunächst eine Ausbildung in der Kommunikation. Im Presse- und Marketing-Service des berühmten Versteigerungshauses Sotheby's in London und später in Paris arbeitend, begeistert sie sich für den Kunstmarkt. 1995 beschließt sie, ihre Erfahrung in den Dienst von Laurent-Perrier zu stellen, wo sie neue Strukturen der Öffentlichkeitsarbeit einführt. Des Weiteren organisiert sie die ersten Themenaktionen für die Cuvée Rosé Brut und Laurent-Perrier Ultra Brut.
Die beiden Schwestern setzen sich persönlich für groß angelegte Events ein. Sie arbeiten vor allen Dingen an der strategischen Entwicklung ihres unabhängigen Familienbetriebs und halten an den hergebrachten Werten fest, während sie gleichzeitig ihre Rolle als Mehrheitsaktionärinnen der Champagnerfirma wahrnehmen. Sie sehen sich als aktive Befürworterinnen der weiteren Entwicklung der bereits berühmten Champagner-Marke.

Michel Fauconnet
Kellermeister
Michel Fauconnet tritt im August 1973 als Praktikant in die Firma ein, nachdem er die technische Agrarfachoberschule von Rethel (Ardennen) absolviert hat. In der Kellerei Laurent-Perrier erlernt er das Handwerk und sammelt Erfahrungen.
Nachdem er alle Arbeitsplätze der Produktion durchlaufen hat, wird er im Februar 2004 schließlich Produktionsleiter und Kellermeister. Von 1974 bis 1976 hat sich Michel über die verschiedenen Stufen eines Kellereiarbeiters hochgearbeitet, bis er dann im Januar 1977 zum Vorarbeiter ernannt wurde.
Sein Aufstieg setzt sich im Januar 1981 mit der Ernennung zum Chef de Cercle fort. Die Grundlagen seines Könnens und seiner Kompetenz beruhen somit auf seinen technischen, im Keller gesammelten Erfahrungen.
Herr Fauconnet ist der Nachfolger von Alain Terrier, nachdem er schon seit 1983 dessen Stellvertreter und in dieser Rolle an der Bereitung der erlesenen Weine beteiligt gewesen war. Er erwarb sich sein önologisches Gespür an der Seite des Meisters, der ein hervorragender Pädagoge war. Michel Fauconnet kennt das fest zusammen geschmiedete Team, das er jetzt leitet, von innen her.
Michel Fauconnet ist mit Leib und Seele dem Champagnerhaus Laurent-Perrier verschrieben, denn er absolvierte hier seine gesamte berufliche Laufbahn. Er lebt für die Liebe zur Champagnerbereitung und teilt vorbehaltlos die Wertvorstellungen der Firma, die auf Streben nach Perfektion und höchsten Qualitätsansprüchen beruhen.
Er ist sportlich und vor allem Fußballfan; er spielte einst sogar auf hohem Niveau in Reims. Michels ausgeprägte Persönlichkeit, seine Beharrlichkeit und sein Können fordern den Respekt der Weinbauern und der Kollegen der Champagne.
